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Nationalparks am Baikalsee

Nahezu das gesamte Territorium um den Baikalsee steht inzwischen unter Schutz. Wissen tun dies die wenigsten und noch weniger ist über die einzelnen Nationalparks und Schutzgebiete selbst bekannt. Bisher arbeiteten die Nationalparks praktisch im Verborgenen und so sind Infomaterialien oder gut aufbereitete Internetseiten bisher Fehlanzeige. Trotz einer faszinierenden Landschaft, einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt und den gewaltigen Dimensionen Sibiriens spricht man über sie bisher nicht im gleichen Atemzug wie über die großen Nationalparks Kanadas, Neuseelands oder den USA.

Viele Gebiete sind aber außerordentlich sehenswert und oftmals sehr viel leichter zugänglich, als von Besuchern erwartet. Nur wenige Gebiete sind wirklich fast unerreichbar. Allerdings ist in den Sapovedniks, der höchsten russischen Schutzkategorie, ein Besuch ausschließlich in Begleitung von Rangern erlaubt. Zum Glück muss man sagen, denn die Ranger schützen nicht nur die Natur vor den Touristen, sondern vor allem diese selbst, denn hier leben noch wilde Bären und ist der Wald noch Wildnis. Trotzdem kostet die Begleitung noch immer relativ wenig Geld.

Sabaikalski Nationalpark

Der an der Ostküste gelegene Nationalpark ist wohl vor allem für die einzigen Süßwasserrobben auf den Uschkani Inseln und die heißen Quellen auf Swjatoi Nos bekannt. [mehr]

Baikal-Lena Reservat

An der Westküste nördlich von Olchon gelegen und trotzdem extrem abgeschieden. Nur die Lenaquelle wird von Zeit zu Zeit einmal von Touristen besucht. [mehr]

Pribaikalski Nationalpark

Er erstreckt sich von der Südspitze bis zur Insel Olchon und umfasst sowohl Wald- als auch große Steppenflächen. [mehr]

Tunkinski Nationalpark

Er erstreckt sich vom Süden des Baikals bis an die Grenze zur Mongolei. Hohe Gipfel, wilde Flüsse und heiße Quellen laden Bergsteiger und Wanderer gleichermaßen ein. [mehr]

Naturschutzgebiet Uljun

Luchse, Zobel und Auerhähne im Bargusinski Tal, dem ehemlaigen Stammesgebiet der Barguten.[mehr]

Naturschutzgebiete am Baikal

Kurzinformationen zu weiteren eher unbekannten Naturschutzgebieten rund um den Baikalsee [mehr]

Pribaikalski Naturschutzgebiet

Rohrdommel, Hermelin und Vielfraß zwischen Ostküste und Morskoi Gebirge [mehr]

Naturschutzgebiet Tukolon

Huftiere, salzige Quellen und unberührte Natur im größten Naturreservat im Gebiet Irkutsk. [mehr]

Baikalski Biosphärenreservat

Schutzgebiet und Hochgebirge mit Transsibanschluß – eine grandiose Aussicht über den Baikalsee inklusive. [mehr]

Bargusinski Biosphärenreservat

Es ist das älteste Reservat Russlands und für Besucher noch heute fast unerreichbar. Dafür fühlen sich hier die Zobel wohl!! [mehr]

Dscherginski Reservat

Nahezu unbekanntes Reservat in der wildreichen aber nur schwer zugänglichen Region nördlich des Bargusiner Biosphärenreservats. [mehr]

Frolicha Naturschutzgebiet

Über Dauerfrostboden zu gewaltigen Findlingen, heißen Quellen und der Heimat des Dawatschan-Fisches. [mehr]

Naturschutzgebiet Werchnaja Angara

Ein Hauch Skandinavien und ein bisschen Südsee inmitten einer unendlichen erscheinenden Wildnis [mehr]

Kabansk Naturschutzgebiet

Wo sich Millionen Zugvögel zweimal jährlich treffen und die Selenga ein riesiges Delta bildet. [mehr]

 

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Artikel geändert:
10 Apr 2006

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