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Winde

Ein besonders bemerkenswertes Phänomen sind die Winde des Baikals, sage und schreibe 30 kann man unterscheiden, wobei zu den Gefürchtetsten der Sarma oder der Gorny gehören. Die Winde sind auch ein Zeichen für das maritime Klima in der Region. Die große Wassermasse und die umgebende Landmasse mit ihren Gebirgszügen sorgt für ein komplexes lokales Windsystem. Die außergewöhnlich große Bandbreite an Winden spiegelt sich auch in der Vielzahl an Namen für diese wieder.

Verkhovik ist ein trockener, vom Angara Tal ausgehender Wind, der einer der stärksten und dauerhaftesten am Baikal ist. Auch lange nachdem dieser Wind abgeklungen ist, kann man hohen Seegang auf dem Baikal beobachten. Der stärkste aller am Baikal zu beobachtenden Winde ist Gorny. Dieser bläst mit orkanartiger Geschwindigkeit von den Gebirgszügen des Westufers. Geschwindigkeiten bis über 40m/s sind keine Seltenheit.

Shelonnik ist ein am Südufer weit verbreiteter Wind, der Luftmassen aus der Mongolei über den Chamar-Daban Gebirgszug auf den Baikal bringt. Ihm folgt meist klares Wetter. Die bekanntesten Winde am Baikal sind Barguzin, Kultuk und Sarma. Unvorhersehbar und innerhalb kürzester Zeit blasen diese aus den Flußtälern auf den Baikal, Erstgenannter verheißt allerdings gutes Wetter.

Darüber hinaus gibt es noch eine Vielzahl anderer lokaler Winde, alle besonders wegen ihres plötzlichen Auftretens und dem auf dem Baikal resultierenden hohen Wellengang von den Fischern gefürchtet.

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