
Von hier führt der Weg für weitere 4 km immer weiter am Ufer des Baikalsees entlang. Auch wenn es teilweise etwas anstrengend ist auf den alten Gleisen entlang zu wandern, so bekommt man doch auch einen Eindruck davon, warum dies der teuerste Abschnitt der alten Transsibstrecke war. Eine Vielzahl an Tunneln, Brücken und Viadukten begleiten einen auf dem Weg nach Kultuk. Im übrigen sollte man zwar schon ein wenig aufpassen, die Strecke ist schließlich noch in Betrieb, aber im Normalfall wird die Strecke nur einmal morgens bzw. abends befahren.Von Kultuk hat man die Qual der Wahl, ob man mit dem Bus, dem Marschrutka oder mit der Elektrischka zurück nach Irkutsk fahren möchte. Allerdings ist der Bahnhof von Kultuk etwas schwierig zu finden. Alternativ kann man natürlich auch bis nach Sludjanka laufen, der Weg ist aber nur im Winter über den zugefrorenen See zu empfehlen.
Steigt man in Angasolka aus, so führt der Weg durch den gesamten Ort bis ins Tal hinunter. Von hier führt ein steiler, anfangs etwas sumpfiger Pfad hinauf zu den Gleisen der Transsib (Vorsicht! Die Züge fahren in sehr kurzen Abständen.) und weiter bis auf den Kamm. Von hier sieht man bereits den Baikalsee und die Ortschaft Kultuk.