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Klimazonen Sibiriens

Im Norden Sibiriens ist der Boden dauernd gefroren, z.T. mehrere hundert Meter tief; man spricht von Permafrost Boden. In Sibirien herrscht strenges Kontinentalklima mit einem fünf bis sieben Monate dauernden Winter bei Temperaturen bis - 50°C, z.T. auch noch darunter, und einem relativ kurzen Sommer mit sehr heißen Tagen. In der Tundra taut die oberste Bodenschicht im Sommer für kurze Zeit auf, so dass die Wurzeln der Pflanzen einige Zentimeter in den Boden vordringen können. Bäume gibt in der Tundra nicht, lediglich Sträucher, Gräser und andere Pflanzen der Hochgebirgsfauna kommen vielfältig vor. Die frostbedingte Waldgrenze liegt etwa in Höhe des Polarkreises, wo die Tundra über eine Übergangszone, der sogenannten Waldtundra, in die Taiga, die boreale Zone übergeht. Dieses Nadelwaldgebiet ist das größte zusammenhängende Waldgebiet überhaupt, es wird auf etwa 800 Mio. Hektar geschätzt. Die am häufigsten vorkommenden Baumarten sind Fichte und Lärche, im Süden auch Kiefer.

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