
Das Reservat ist unterteilt in eine Kern- und eine Pufferzone, wobei letztere direkt am See beginnt bzw. direkt hinter den Ortschaften und sich einige hundert Meter landeinwärts erstreckt. Es gibt verschiedene Trails unterschiedlicher Länge an denen auch im Rahmen des "Great Baikal Trails" weiter gebaut und verbessert wird. Sie können jedoch alle nur in Begleitung eines Rangers begangen werden, da es sich um ein Schutzgebiet handelt. Aber angesichts dessen, was einen dann an grandioser Natur erwartet und der Menge an Informationen zur Tier- und Pflanzenwelt, die einem die Ranger die oft auch als Wissenschaftler für die Reservatsleitung arbeiten, geben können, ist das nur ein kleiner Wermutstropfen. Bei Mehrtages-Wanderungen kann man unterwegs zelten oder eine der einfachen Hütten nutzen, die von den Rangern gepflegt und auch von Forschern genutzt werden.
Zum Reservat gehört außerdem ein großer Teil des Selenga-Deltas, das ein Vogelschutzgebiet ist. Mehr als eine Million Vögel überfliegen das Delta im Jahr. Wenn man es besuchen will, muss man sich von einem Ranger mit dem Motorboot hinfahren lassen.