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Von Ulan-Ude nach Sljudjanka

Von Ulan-Ude bis nach Sljudjanka an der Südspitze des Baikals verläuft die Straße mehr oder weniger parallel zu den Gleisen der Transsibirischen Eisenbahn. Der Zustand der Straße ist hier auf Grund der Bedeutung als Hauptverbindung zwischen Moskau und Wladiwostok entsprechend gut. Dafür ist aber das Verkehrsaufkommen etwas stärker, vor allem die Zahl der LKW's nimmt zu. Aber auch dieser Abschnitt hat seine Reize. Nachdem man entlang des Flusses Selenga auf ebener Strecke wieder den Baikal erreicht hat, verläuft die Straße immer in Ufernähe. Das bedeutet nicht immer den Blick auf den See, aber überall gibt es kurze Wege, die durch den Wald zu kleinen Dörfern und den schönsten Stränden führen. Einen Bogen kann man um Vydrino machen. Dieser Ort war sicherlich einmal ein größerer Militärstützpunkt; heute ist er von ausgedehnten Müllhalden umgeben. Außerdem ist der Baikal selbst hier nur äußerst schwer erreichbar.

Auch der nächste große Ort, Baikalsk, gehört nicht zu den Höhepunkten einer Reise. Hier liegt das Problem praktisch in der Luft. Noch weit bevor man etwas sieht, hat man die Abgase der großen Industrieanlagen (Zellulosewerk) in der Nase. Es heißt, dass der See hier bereits einen bedenklichen Verschmutzungsgrad erreicht hat - im Gegensatz zu anderen Abschnitten sollte hier das Seewasser nicht mehr bedenkenlos getrunken werden.

Das abschließende Stück dieses Rundkurses von Sljudjanka bis nach Irkutsk ist sehr bergig. Wer sich dieser Anstrengung nicht unterziehen möchte, kann natürlich jederzeit in die Regionalbahn (Elektritschka) einsteigen. Diese fährt übrigens über die gesamte Strecke von Ulan-Ude bis Irkutsk und kostet selbst mit Rad nur wenige Rubel.

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