
Von Ulan-Ude bis nach Sljudjanka an der Südspitze des Baikals verläuft die Straße mehr oder weniger parallel zu den Gleisen der Transsibirischen Eisenbahn. Der Zustand der Straße ist hier auf Grund der Bedeutung als Hauptverbindung zwischen Moskau und Wladiwostok entsprechend gut. Dafür ist aber das Verkehrsaufkommen etwas stärker, vor allem die Zahl der LKW's nimmt zu.
Aber auch dieser Abschnitt hat seine Reize. Nachdem man entlang des Flusses Selenga auf ebener Strecke wieder den Baikal erreicht hat, verläuft die Straße immer in Ufernähe. Das bedeutet nicht immer den Blick auf den See, aber überall gibt es kurze Wege, die durch den Wald zu kleinen Dörfern und den schönsten Stränden führen. Einen Bogen kann man um Vydrino machen. Dieser Ort war sicherlich einmal ein größerer Militärstützpunkt; heute ist er von ausgedehnten Müllhalden umgeben. Außerdem ist der Baikal selbst hier nur äußerst schwer erreichbar.